Information und Prävention sind für Sicherheit im Netz entscheidend!

Information und Prävention sind für Sicherheit im Netz entscheidend!

Heute findet der jährliche internationale Safer Internet Day statt. Unter dem Motto “Gemeinsam für ein besseres Internet” (“Let’s create a better internet together”) ruft die Initiative „klicksafe“ der Europäischen Kommission wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf.
Die Digitalisierung bietet immense Chancen für die Wirtschaft und Gesellschaft. Den häufigen und immer professionelleren Cyber-Angriffen müssen wir souverän begegnen. Wir werden gemeinsam mit Wirtschaft, Anwendern und Forschung ein Maßnahmenpaket zur digitalen Sicherheit umsetzen. Es ist unser Ziel, die nationale und europäische Internet-Infrastruktur auszubauen und technologische Souveränität zurückzugewinnen. Dazu werden wir einerseits die Entwicklung einer vertrauenswürdigen IT- und Netz-Infrastruktur, sicherer Soft- und Hardware sowie sicherer Cloud-Technologie fördern, als auch ein IT-Sicherheitsgesetz mit verbindlichen Mindestanforderungen für kritische Infrastrukturen im Rahmen einer gesamteuropäischen Cybersicherheitsstrategie verabschieden.
Zudem sind Information und Prävention für Sicherheit im Netz entscheidend. Auch hier müssen Politik, Medien und Wirtschaft gemeinsam ihren Beitrag leisten. Während wir mit gesetzlichen Regelungen und Präventionsarbeit vor Cyber-Angriffen den Schutz verbessern, fordern wir vor allem die IT-Hersteller und Betreiber von IT-Infrastruktur auf, mehr in sichere Netze zu investieren und gegenüber den Anwendern transparent zu agieren.
Darüber hinaus ist es wichtig, Bürgerinnen und Bürger noch stärker für Gefahren in einer digitalisierten Welt zu sensibilisieren, damit sie auf ihren Rechnern und bei ihrer Kommunikation für ausreichenden Schutz sorgen können. Wir haben bereits eine Vielzahl guter Aufklärungsinitiativen, dazu gehört auch der heutige Internet Safer Day. Wir müssen diese aber noch besser vernetzen und alle Altersgruppen abdecken, von Schülern bis zu Senioren. Sinnvoll wäre beispielsweise, einen „7. Sinn fürs Internet“ einzuführen. In Anlehnung an die frühere Fernsehsendung des WDR zur Verkehrssicherheit könnte ich mir ein vergleichbares Format für den sicheren Umgang im Netz vorstellen, in dem wertvolle Tipps für die Praxis und die alltägliche Nutzung für Anwender gegeben werden und die gesamte Bandbreite von zuverlässiger Antivirus-Software und Spamfilter, dem technischen Hintergrundwissen, über richtige und sichere Passwörter bis hin zu Tricks von Betrügern abgedeckt wird. Der Ratgeber sollte im Fernsehen und im Netz, z.B. bei youtube, laufen.
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Mehr Schutz und Sicherheit für Prostituierte!

Mehr Schutz und Sicherheit für Prostituierte!

Wir haben uns gestern mit den Frauenpolitikerinnen und -politiker der Koalition über die Einzelheiten der Reform des Prostitutionsgesetzes geeinigt und bringen Verbesserungen für Prostituierte auf den Weg.
Dabei ist es uns gelungen, im Kampf gegen Zwangsprostitution wichtige Änderungen am Prostitutionsgesetz, das die rot-grüne Koalition im Jahr 2002 beschlossen hatte, durchzusetzen.
Wir schaffen umfassende Möglichkeiten für eine bessere Kontrolle und ermöglichen mehr Schutz und Hilfe für die Frauen, die unter den schlimmen Zuständen im Milieu leiden.
Im Prostitutionsgewerbe wird es keine Anonymität mehr geben: Alle Prostituierten müssen sich künftig anmelden und den Nachweis über die Anmeldung auf Verlangen gegenüber Behörden vorlegen. Voraussetzung für die Anmeldung ist der Nachweis einer ärztlichen Gesundheitsberatung, durch die wir Prostituierten ermöglichen, Kontakt zu einer vertraulichen Stelle außerhalb des Milieus aufzunehmen. Unter 21-Jährige müssen sich jährlich neu anmelden, über 21-Jährige alle zwei Jahre. In diesem Zeitraum müssen sie erneut zwei Mal bei einem Arzt vorstellig werden.
Wichtig ist für uns auch die Einführung der Kondompflicht, die die Selbstbestimmung der Prostituierten stärkt. Mit Verweis auf das Gesetz kann ungeschützter Geschlechtsverkehr abgelehnt werden. Ein klares Signal an den Freier, dass Prostituierte nicht als reine Objekte anzusehen sind.
Mit der Einführung eines besonderen Schutzparagrafen für unter 21-Jährige wird der besonderen Situation der jungen Prostituierten Rechnung getragen.
Ich freue mich, dass mit dieser Einigung allen Forderungen aus den Eckpunkten, die die CDU/CSU-Fraktion im Frühjahr letzten Jahres beschlossen hat, Rechnung getragen wurde.
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Saarländisches Modellprojekt ist Vorreiter bei Industrie 4.0

Saarländisches Modellprojekt ist Vorreiter bei Industrie 4.0

Gestern wurde im Saarland das IT-Forschungsprojekt iPRODICT vorgestellt. Die Saarstahl AG hatte gemeinsam mit dem Konsortialführer Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) sowie den Projektpartnern Blue Yonder GmbH, Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, Pattern Recognition Company GmbH sowie der Software AG zu einer Pressekonferenz mit anschließender Werksbesichtigung eingeladen.

Industrie 4.0-Produktionsprozesse sind feingranular mit Sensorik ausgestattet und liefern in Echtzeit interne und externe Produktionsparameter in einer noch nie dagewesenen Detailliertheit. Durch die erzeugten Datenmengen (Big Data) entsteht bei den Unternehmen ein gewaltiges Wertschöpfungspotenzial. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt iPRODICT verfolgt das Ziel, Big Data für die eigenen Geschäftsabläufe gewinnbringend einzusetzen und so wirtschaftlich nutzbar zu machen.

Die Digitalisierung der Industrie eröffnet enorme Chancen für Deutschland im weltweiten Wettbewerb und ist daher schon heute als Zukunftsprojekt ein immens wichtiger Teil unserer Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Eine erfolgreiche Transformation unserer weltweit erfolgreichen Wirtschaft hin zu Industrie 4.0 kann jedoch nur zügig voranschreiten, wenn Industrie, insbesondere der Mittelstand, und innovative IT-Unternehmen sowie Forscherteams passgenau verknüpft werden und im Schulterschluss die Herausforderungen der Zukunft angehen.

Wir können stolz darauf sein, dass das Saarland hier eine Vorreiterrolle einnimmt. Schließlich kommt mit iPRODICT das erste europaweit gemeinsame Industrie 4.0 Verbund- und Entwicklungsprojekt aus unserem Bundesland! Mit unserer innovativen IT-Forschung treiben wir nicht nur den Strukturwandel in unserer Region weiter erfolgreich voran, sondern liefern auch einen wertvollen Beitrag für den Industriestandort Deutschland!

Wir sind bereits sehr gut aufgestellt und haben beste Voraussetzungen, die sich bietenden Potentiale und damit die technischen und wissenschaftlichen Herausforderungen sowie die daraus resultierenden betriebswirtschaftlichen Vorteile zu nutzen und zum echten Industrieland 4.0 zu werden.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.iprodict-projekt.de

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