Ohne Ehrenamtliche geht es nicht

Ohne Ehrenamtliche geht es nicht

Morgen debattiert der Deutsche Bundestag in 1. Lesung über einen Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen zur Errichtung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Die Unterstützung ehrenamtlich Engagierter gehört zum Markenkern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Wir danken den mehr als 30 Millionen Menschen, die bereit sind, ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen, sowie Kraft und Zeit unentgeltlich für eine Aufgabe zur Verfügung zu stellen, die der Allgemeinheit dient. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Wertschätzung.

Daher bringen wir die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt auf den Weg. Sie wird Vereine, Verbände und Initiativen dabei unterstützen, die mannigfaltigen Herausforderungen zu bewältigen, vor denen das bürgerschaftliche Engagement steht: Dazu gehören die demographische Entwicklung, der Wandel der Formen des freiwilligen Engagements und nicht zuletzt der digitale Wandel. Einen besonderen Fokus legt die Stiftung auf das Ehrenamt im ländlichen Raum.

Mit der Ehrenamtsstiftung würdigen wir die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements und unterstützen es auch finanziell sowie durch Beratung. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt unser Gesellschaft.

Zurück
170.300 Euro für Erinnerungsarbeit

170.300 Euro für Erinnerungsarbeit

Im Rahmen des Förderprogramms „Jugend erinnert“ für die NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren wird das Adolf-Bender-Zentrum e.V. vom Bund gefördert.

Die schreckliche Tat von Halle hat uns die Bedeutung von politischer Bildung und Erinnerungsarbeit deutlich vor Augen geführt. Auch wenn die Zeitzeugen des Nationalsozialismus allmählich verstummen, dürfen deren Erinnerungen an die schrecklichen Verbrechen und die menschenverachtende Politik der Nazis nicht verloren gehen.

Ich freue mich deshalb, dass die in St. Wendel gelegene Gedenkstätte Adolf-Bender-Zentrum e.V. zu den bundesweit 28 geförderten Bildungsprojekten gehört. Für das Projekt „Fluchtpunkt Saargebiet – Lebenswege geflüchteter Menschen 1933-35 und der Bezug zur Gegenwart“ werden insgesamt 170.300 Euro zur Verfügung gestellt.

Die Bildungsarbeit der geförderten Projekte trägt ganz wesentlich zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus bei. Politische Bildung ist elementare Voraussetzung, um die Werte unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu verstehen und zu leben. Zielgruppe der Projekte sind insbesondere junge Menschen, die sich im Rahmen der jeweiligen Bildungsformate vertieft mit der Geschichte auseinandersetzen können. Ich bin daher sehr dankbar, dass Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit dem Förderprogramm „Jugend erinnert“ viele wichtige Projekte unterstützt.

Zurück
HIL bleibt im Besitz des Bundes

HIL bleibt im Besitz des Bundes

Heute haben Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und die Verteidigungspolitiker der Koalitionsfraktionen beschlossen, die Werkinstandsetzung bei der Bundeswehr in eigener Verantwortung weiterzuführen. Ich begrüße es, dass damit Klarheit über die Zukunft des St. Wendeler HIL-Werks besteht. Unser Werk bleibt bestehen, die Beschäftigten haben Planungssicherheit. Für mich unverzichtbar ist dabei die Zusage, dass massiv investiert wird. Wir brauchen eine bessere Infrastruktur und  mehr Personal im Werk, um das Werk zukunftsfest zu machen und den sich abzeichnenden Auftragsaufwuchs bewältigen zu können. Das kann nur gelingen, wenn das Werk ein attraktiver Arbeitgeber ist. Es ist gut, dass auch der Koalitionspartner sich zu einer massiven Erhöhung der Mittel bekannt hat – nun müssen Worten Taten folgen.

Zurück
Seite 10 von 227« Erste...89101112...203040...Letzte »
Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial
Facebook
Twitter
Instagram