Ford, ZF und Arvato

Ford, ZF und Arvato

Ende letzten Jahres erreichte uns die schlechte Nachricht: der US-Konzern Ford will im Saarland Stellen abbauen. Etwa 1600 der insgesamt 6300 Jobs in Saarlouis sollen gestrichen werden. Der Stellenabbau soll zwar möglichst sozialverträglich abgewickelt werden. Dennoch entspricht der Abbau einer kompletten Schicht, d.h. geplant ist, von einem Drei- auf Zwei-Schicht-Betrieb umzustellen und nur noch den Focus im Saarland zu bauen.

Diese konkrete, für das Saarland so wichtige Frage, aber auch die Auswirkungen des technologischen Wandels auf unsere Mobilität der Zukunft haben wir mit dem Geschäftsführer der Ford-Werke GmbH für Europa- und Regierungsangelegenheiten, Dr. Clemens Doepgen, diskutiert.

Fakt ist: ungeachtet der Veränderungen in Sachen Elektromobilität und automatisiertes, vernetztes Fahren, mit denen wir uns in den kommenden Jahren noch mehr auseinandersetzen müssen, werden wir für unseren saarländischen Standort kämpfen. Viele tausend Saarländerinnen und Saarländer haben hier gute Arbeitsplätze, für die sich unser Einsatz lohnt.

Erfreuliche Nachrichten gibt es vom ZF-Werk in Saarbrücken mit einem Rekordauftrag in Milliardenhöhe! Der Autozulieferer soll für BMW ein Automatik-Getriebe der neuesten Generation bauen. Damit ist der saarländische Standort über viele Jahre gesichert.

Und auch die Entwicklung bei der Bertelsmann-Tochter Arvato in Heusweiler in meinem Wahlkreis geht in die richtige Richtung: die im Herbst letzten Jahres angekündigte Schließung des Telefonservice-Centers ist vom Tisch.

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