Es gibt keine typischen Frauen- bzw. Männerberufe

Es gibt keine typischen Frauen- bzw. Männerberufe

Am morgigen Donnerstag findet wieder der Girls´- und Boys´Day statt, ein bundesweiter Aktionstag, der Schülerinnen und Schüler motivieren soll, in Berufe einzusteigen, in denen Frauen bzw. Männer noch unterrepräsentiert sind.

Immer wieder wird gefragt: Brauchen wir den Schnuppertag heute noch? Ja, wir brauchen ihn! Er gibt jungen Menschen Einblicke in Arbeitsfelder, die sie bei ihrer Berufsorientierung viel zu oft gar nicht erst in Betracht ziehen. Immer noch entscheidet sich mehr als die Hälfte der jungen Frauen für einen vermeintlich klassischen ‚Mädchen-Ausbildungsberuf‘. Die Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik stoßen auf weniger Interesse. Auch in Hochschulstudiengängen wie Ingenieurwissenschaften oder Informatik sind Frauen unterrepräsentiert. Junge Männer dagegen haben zu selten die sozialen Berufe im Blick.

Der Girls´- und Boys´Day motiviert junge Menschen, ihre vielfältigen beruflichen Wahlmöglichkeiten wahrzunehmen. Mädchen erleben, wie interessant und spannend eine Arbeit in Laboren, Werkstätten oder als IT-Fachfrau sein kann. Inzwischen zeigen sich Erfolge des Hineinschnupperns: 40 Prozent der Teilnehmerinnen werden für eine spätere Ausbildung motiviert. 33 Prozent der teilnehmenden Unternehmen berichten, dass sie Bewerbungen von ehemaligen Girls´Day-Teilnehmerinnen bekommen. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Junge Männer entdecken, wie bereichernd eine Tätigkeit als Erzieher, Kranken- oder Altenpfleger sein kann.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die teilnehmen und damit dazu beitragen, dass Geschlechterklischees aufgebrochen werden

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Mehr Wettbewerbsfähigkeit durch Künstliche Intelligenz (KI)

Mehr Wettbewerbsfähigkeit durch Künstliche Intelligenz (KI)

Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) ist ein entscheidender Standortfaktor für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Europas in den nächsten Jahren. Um im Wettbewerb mit China und den USA nicht ins Hintertreffen zu geraten, ist es notwendig, dass die EU eine gemeinsame Strategie zum Umgang mit KI vorlegt und diese auch weiterhin intensiv verfolgt. Zugleich ist KI aber auch eine Herausforderung für Politik und Gesellschaft, die richtigen regulatorischen wie ethischen Standards für den Einsatz der Technologie zu finden.

KI findet mittlerweile in jedem Ressort Beachtung: Ob bei Bildung und Forschung, im Justiz-, Verteidigungs- oder auch im Wirtschaftsministerium. Nahezu alle Gesellschafts- und Politikbereiche sind von den Auswirkungen des Einsatzes von KI betroffen. Und alle sind gefordert, mitzuhelfen, dass Deutschland zu einem der führenden Standorte von KI wird – von der Forschung bis zur Anwendung. Es gilt daher, den im Koalitionsvertrag vereinbarten Masterplan KI schnellstmöglich anzugehen.

Gleichzeitig muss die europäische und globale Debatte vorangetrieben werden. Dafür braucht es eine starke Position der Bundesregierung. Deutschland hat bereits gute Forschungsinstitutionen im Bereich von KI. Diese wollen wir gemeinsam mit unserem Partner Frankreich weiter stärken und auf europäischer Ebene intensivieren. Wir können aber nur auf Dauer erfolgreich auf diesem Gebiet sein, wenn wir auch die wirtschaftliche Verwertung dieser Technologie in Europa erfolgreich umsetzen. Nur durch gemeinsame Kraftanstrengung bei der wirtschaftlichen Verwertung können die Mitgliedstaaten der EU diese Wettbewerbsfähigkeit mit anderen Ländern herstellen.

Elementar ist dabei auch die ethische und gesellschaftliche Debatte. Gerade weil andere Länder – insbesondere China – die ethischen Aspekte des Einsatzes von KI kaum berücksichtigen, ist eine differenzierte Auseinandersetzung damit unerlässlich. Es kann für Europa sogar zum Standortvorteil werden, wenn wir den Einsatz von KI in Einklang mit unseren ethischen Grundsätzen und europäischen Werten bringen können. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass die EU-Mitgliedstaaten hier gemeinsam an einer KI-Strategie arbeiten.

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Facebook muss Aufklärung konsequent betreiben

Facebook muss Aufklärung konsequent betreiben

Am heutigen Freitag fand eine gemeinsame Sondersitzung der Bundestagsausschüsse Digitale Agenda und Recht zum aktuellen Datenskandal bei Facebook statt. Joel Kaplan, Vice President Global Public Policy bei Facebook, wurde von den Ausschussmitgliedern befragt.

Der Weg zurück zum Vertrauen der Nutzerinnen und Nutzer ist für Facebook noch sehr weit. Als dominante Plattform trägt das Unternehmen ihnen gegenüber allerdings eine besondere Verantwortung.

Die heutige Sitzung hat zwar etwas Licht ins Dunkel gebracht, doch leider bleibt es nebelig. Dass es Facebook mehr um das eigene Image als um wirkliche Aufklärung geht, bleibt als Eindruck der Sitzung. Die Nutzer und auch die Politik erwarten aber umfassende Aufklärung und vor allem eindeutige und unmissverständliche Antworten.

Die Aufklärung dauert einfach viel zu lange. Es kann nicht sein, dass die Nutzer erst in zwei bis drei Jahren über das vollständige Ausmaß des Skandals informiert werden. Es muss sehr viel schneller klar sein, welche weiteren Apps einen derartigen Datenzugriff hatten und haben und auch, welche Daten von Nutzern abgeflossen sein könnten.

Facebook hat angekündigt, sich an die Datenschutzgrundverordnung zu halten – zumindest in Europa. Das kann aber nur ein erster Schritt sein. Wichtig wäre ein weltweit wesentlich besserer Datenschutz von Facebook – und zwar nach den Standards der DSGVO sowie Schritte hin zu mehr Interoperabilität von Social Media Plattformen. Monopole in der Digitalwirtschaft werden nicht verschwinden, wenn wir nicht für mehr Wettbewerb sorgen.

 

Mein Statement zur Anhörung im Video:

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